TERRA GOLD - Mischungen für Ihren Erfolg

Gesunder Boden ist Gold wert!

Terra Gold krautige Zwischenfruchtmischungen zur Verbesserung des Bodens

Der Bodengesundheit wird wieder mehr Beachtung geschenkt. Dazu gehört natürlich die Humusbilanz der Äcker, die innerhalb der doch recht engen Fruchtfolgen teilweise in negative Bilanzen umschlagen. Dies gilt es zu vermeiden. Starke Humuszehrer sind nun einmal alle Hackfrüchte und auch Mais. Teilweise beträgt die Bilanz bis zu -760 kg Humus-Kohlenstoff/ha, wie z.B. im Rüben- und Kartoffelanbau.

Die nachfolgend aufgeführten TERRA GOLD TG 1 bis TG 10 Mischungen sind für individuelle Fruchtfolgen erstellt und sollen mehrere Funktionen erfüllen:

  • Fruchtfolge neutral
  • Bodenaufschluss mit tiefwurzelnden Pflanzen
  • Verbesserung des Porenvolumens im Boden
  • Steigerung der Regenwurmaktivität
  • Humusaufbau
  • Tragfähigkeit des Bodens verbessern
  • Stickstofffixierung in Wasserschutzgebieten
  • Biologische Nematodenbekämpfung
  • Grundwasserschutz
  • Krankheits- und Schädlingsdruck senken

Die blühfreudigen Mischungen dienen nicht nur der Humusbilanzierung, sondern fördern Insekten und verschönern zudem die Feldflure nachhaltig. Zur Bodengesundheit zählt auch die biologische Bekämpfung von Bodenschädlingen, die im Zwischenfruchtanbau erfolgreich gegen Nematoden (Rübennematoden und gallenbildende Nematoden) durchgeführt wird. Darüber hinaus können andere Schädlinge, wie freilebende Nematoden und auch bodenbürtige Pilze mit Hilfe der Biofumigation erfasst werden. Neben diesen positiv zu erzielenden Effekten wird dem Boden noch viel organische Masse zugeführt. Das wirkt sich positiv auf die Humusbilanz aus. Durch erhöhte Humusgehalte kann Erosion gemindert und die Wasserspeicherkapazität des Bodens erhöht werden. Dies ist bedeutend im Hinblick auf die sich ändernden Klimabedingungen.

TERRA GOLD ist auch in Bioqualität erhältlich!

Produkte

TG-1 Humus TERRA GOLD Bio
TG-3 TERRA GOLD Solara Bio
TG-6 TERRA GOLD Ölrettichmix Bio

In den TG-Mischungen enthaltene Arten

Phacelia:
Neutrale Zwischenfruchtpflanze; starker Phosphataufschluss im Boden, Büschelwurzler bis 80 cm.

Gelbsenf:
Kreuzblütler, kann dem Boden hohe Mengen an Stickstoff entziehen; in Rübenfruchtfolgen werden nur nematodenresistente Sorten eingesetzt. Gehört nicht in Kartoffelfruchtfruchtfolgen.

Ölrettich:
Kreuzblütler; als Tiefwurzler (80 – 150 cm) kann er auch Verdichtungen im Boden biologisch aufbrechen. Sehr starker Stickstoffzehrer. Nematodenresistente Sorten werden in Rübenfruchtfolgen verwendet und in Kartoffelfruchtfolgen können freilebende Nematoden als Überträger der Eisenfleckigkeit reduziert werden. Im Gemüseanbau sind die mehrfachresistenten Sorten sehr gut geeignet.

Futtererbse:
Als Leguminose kann sie Luftstickstoff binden und in pflanzenverfügbare Formen umsetzen.

Blaue Bitterlupine:
Tiefwurzelnde Leguminose; bildet hohe Mengen an Wurzeltrockenmasse und schließt auch den Unterboden stark auf, reine Gründüngungspflanze.

Alexandrinerklee:
Als Leguminose kann auch diese Art Stickstoff produzieren. Friert sicher ab und passt aufgrund des neutralen Verhaltens in viele Fruchtfolgen.

Serradella:
Leguminose für leichtere Standorte, mit einem Wurzeltiefgang bis 80 cm, Stickstoffsammler.

Sommerwicke:
Stickstoffproduzent als legume Art. Rankt bis zu einem Meter oberirdisch und hat ein weitverzweigtes Wurzelwerk bis etwa 80 cm Tiefe.

Buchweizen:
Flachwurzelnde und frostempfindliche Art, aber sehr schnell wachsend. Kann sehr gut den Bodenphosphat in pflanzenverfügbare Formen überführen.

Ramtillkraut:
Bislang unbekannte Art, die in den Mischungen einen wunderschönen Blühaspekt hervorruft. Verwandtschaftlich der Sonnenblume nahe, frostempfindlich.

Zwischenfruchtrettich:
Eine neue Art, die wie Gemüserettiche, stark verdickte Wurzeln besitzt und tief wurzelt. Er friert sicher ab und hinterlässt im Boden tiefe Löcher, die über Winter mit Wasser volllaufen können und mit der Frostsprengung zur Bodenlockerung beitragen, Kreuzblütler.

Ackerkresse:
Schnellwüchsiger Kreuzblütler, der auch spätsaatverträglich ist. Sicher abfrierend.

Sand- oder Rauhafer:
Interessante Zwischenfrucht, da diese Art die freilebenden Nematoden (Pratylenchus-Arten) auf biologische Weise reduziert. Der Sandhafer kann sehr gut Unkräuter unterdrücken.