TERRA GOLD - Mischungen für Ihren Erfolg

Der Bodengesundheit wird wieder mehr Beachtung geschenkt. Dazu
gehört natürlich die Humusbilanz der Äcker, die innerhalb der doch
recht engen Fruchtfolgen teilweise in negative Bilanzen umschlagen.
Dies gilt es zu vermeiden. Starke Humuszehrer sind nun einmal alle
Hackfrüchte und auch Mais. Teilweise beträgt die Bilanz bis zu -760
kg Humus- Kohlenstoff/ha, wie z.B. im Rüben- und Kartoffelanbau.
Die nachfolgend aufgeführten TERRA GOLD TG 1 bis TG 6 Mischungen
sind für individuelle Fruchtfolgen erstellt und sollen mehrere
Funktionen erfüllen:
|
- Fruchtfolge neutral Die blühfreudigen Mischungen dienen nicht nur der Humusbilanzierung, sondern fördern Insekten und verschönern zudem die Feldflure nachhaltig. Zur Bodengesundheit zählt auch die biologische Bekämpfung von Bodenschädlingen, die im Zwischenfruchtanbau erfolgreich gegen Nematoden (Rübennematoden und gallenbildende Nematoden) durchgeführt wird. Darüber hinaus können andere Schädlinge, wie freilebende Nematoden und auch bodenbürtige Pilze mit Hilfe der Biofumigation erfasst werden. Neben diesen positiv zu erzielenden Effekten wird dem Boden noch viel organische Masse zugeführt. Das wirkt sich positiv auf die Humusbilanz aus. |
![]() |
Produkte
| TG-1 TERRA GOLD Humus |
| TG-2 TERRA GOLD Rübenfit |
| TG-3 TERRA GOLD Solara |
| TG-4 Terragold Bienenschmaus „Tübinger Mischung“ |
| TG-5 TERRA GOLD Biofum |
| TG-6 TERRA GOLD Ölrettichmix |
TERRA GOLD ist auch in Bioqualität erhältlich!
Produkte
| TG-1 Humus TERRA GOLD - 100 % Bioanteil |
| TG-3 TERRA GOLD Solara - 80 % Bioanteil |
| TG-6 TERRA GOLD Ölrettichmix - 80 % Bioanteil |
Was ist Biofumigation?
Unter Biofumigation versteht man das Einbringen von frischem, grünem und intensiv zerkleinertem Pflanzenmaterial in den Boden.
Die in den Pflanzenzellen enthaltenen Glukosinolate werden nach der Zerkleinerung in Isothiocyanat (ITC) umgewandelt. Das gasförmige ITC entfaltet im Boden eine natürliche, toxische Wirkung und ist dem aktiven Wirkstoff des Bodenentseuchungsmittels Metham-Natrium (Carbathion) gleichzusetzen. Besonders im Gemüseanbau – sowohl im Freiland als auch unter Glas – und in anderen Spezialkulturen kann mit der Biofumigation eine Vielzahl von Bodenschädlingen bekämpft werden.
Die nachfolgend aufgeführten bodenbürtigen Pilze konnten in Exaktversuchen
sicher mit der Biofumigation bekämpft werden:
- Gaeumannomyces; alle
Getreidearten befallend
- Rhizoctonia
- Fusarium
- Bipolaris
(Helminthosporium)
- Pythium Wegen der natürlichen Wirkungsweise des
Verfahrens ist es für den ökologischen Landbau äußerst interessant.
Anwendung
Der optimale Einarbeitungszeitpunkt ist
erreicht, wenn 30 Prozent der Pflanzen blühen. Der Aufwuchs muss mit einem
Häcksler zerkleinert werden. Das Häckselgut ist sofort mit einer Fräse
(Umkehrfräse) oder Scheibenegge in den Boden einzuarbeiten. Um ein Verflüchtigen
der Gase (Isothiocyanate) zu vermeiden, muss die Einarbeitung innerhalb der
nächsten 20 Minuten nach dem Häckseln erfolgen. Eine zusätzliche
Rückverfestigung mit einer Walze ist ratsam. Damit die Nematoden ausreichend
aktiv sind, muss eine gute Bodenfeuchte vorhanden sein. Wir empfehlen eine
Beregnung von 10 mm sofort nach der Einarbeitung der Grünmasse. In Feldversuchen
wurde festgestellt, dass man mit der Biofumigation mit Kreuzblütlern unter
anderem den Verticilium, Sklerotinia und Silberschorf gut bekämpfen
kann.

