Pferdeweiden - Intakte Weiden für gesunde Pferde
Eine Neuansaat oder Nachsaat von Pferdeweiden mit
leistungsfähigen Saatgut-Mischungen gelingt immer dann, wenn
gewisse Grundregeln des Weidemanagements eingehalten werden.
Dazu gehören neben der gezielten Gräserauswahl eine
nährstoffgerechte Düngung, eine angepasste Bodenbearbeitung und
eine angemessene Pferdebesatzdichte je Hektar.
Ein gutes Weidemanagement verhindert auch das Auftreten von
Jakobskreuzkraut. Das Jakobskreuzkraut ist ein typischer Vertreter
auf sehr extensiv genutzten oder auf schlecht gepflegten Weiden mit
Trittschäden.
Das Jakobskreuzkraut ist in allen Pflanzenteilen
giftig.
Auch nach dem Mähen für Heu oder Silage werden die giftigen Alkaloide nicht abgebaut. Da eine Bekämpfung sehr schwierig ist, ist es umso wichtiger eine intensive Weidepflege durchzuführen, um ein mögliches Auftreten der Pflanzen zu verhindern. Eine dichte Grasnarbe verhindert nicht nur das Einwandern von Jakobskreuzkraut, sondern auch von anderen unerwünschten und zum Teil auch giftigen Pflanzen.

