NRW - Ackerrandstreifen
| AS 1.1 | AS 1.2 | AS 1.3 | |
| Einsaatstärke in kg/ha |
35 |
35 |
35 |
| Arten |
% |
% |
% |
| Gräser |
|
||
| Rohrglanzgras | |||
| Lieschgras |
14 |
17 |
17 |
| Knaulgras |
14 |
17 |
17 |
| Deutsches Weidelgras |
14 |
17 |
14 |
| Wiesenschwingel |
14 |
17 |
17 |
| Rotschwingel |
14 |
17 |
17 |
| Leguminosen | |||
| Wiesen-Rotklee |
3 |
3 |
|
| Weißklee |
1 |
1 |
|
| Hornklee |
1 |
1 |
|
|
Inkarnatklee |
5 |
5 |
|
| Zottelwicke |
5 |
5 |
|
| Zwischenfrüchte | |||
| Gelbsenf |
4 |
|
4 |
| Winterrübsen |
1 |
|
2 |
| Winterraps |
1 |
|
2 |
| Ölrettich |
2 |
|
2 |
| Phacelia |
1 |
|
1 |
| Wild(futter)pflanzen | |||
| Buchweizen |
6 |
|
7 |
AS
1.1:
Ackerschonstreifenmischung für alle Standorte
und Flächen sowie eine Standzeit von I bis 5 Jahren
AS 1.2:
Ackerschonstreifenmischung auf
Flächen mit Raps-Saatgutvermehrung und Zuckerrübenfruchtfolgen
sowie eine Standzeit von I bis 5 Jahren
AS 1.3:
Ackerschonstreifenmischung für
Flächen in Wasserschutzgebieten sowie eine Standzeit von I bis 5
Jahren
Für die Anlage der Blühstreifen bzw. Blühflächen sind ausschließlich die in NRW festgelegten Saatmischungen aus verschiedenen standortangepassten Pflanzenarten zu verwenden und entsprechende Belege für eine Überprüfung im Betrieb bereitzuhalten. Die Einsaat der Blühstreifen ist möglichst im Herbst, spätestens jedoch bis zum 15. Mai des Folgejahres, vorzunehmen. Die Blühstreifen sind sofern sie an andere Stelle verlegt werden sollen- bis zur Ernte der Hauptfrucht, wenigstens aber bis zum 31. Juli – stehen zu lassen.
Auf den Blühstreifen dürfen keine
Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden.
Auf den Blühstreifen sind außer Pflegemaßnahmen und etwaigen
Nachsaaten keine anderweitigen Bearbeitungsmaßnahmen zugelassen und
die Blühstreifen sind, außer für die genannten Maßnahmen, nicht zu
befahren. Für den Fall, dass Pflegemaßnahmen notwendig sind, dürfen
diese nicht im Zeitraum vom 1. April bis 31. Juli vorgenommen
werden. 3.10 Der Aufwuchs der Blühstreifen darf nicht genutzt
werden.

