
Gesunder Boden – guter Wein! Weinbergbegrünung für den
naturnahen Weinbau
Bodengesundheit durch vielfältige, artenreiche Begrünungen
Durch eine langjährige, einseitige Bodenbearbeitung und -begrünung
(meist Begrasung) sind viele Weinbergflächen in der Bodenstruktur geschädigt.
Bodenverdichtungen und Humusmangel sind die häufigsten Probleme.
Fehler
aus der Vergangenheit müssen durch kurz fristige und langfristige Boden -
bearbeitungs- und Begrünungs maßnahmen beseitigt werden. Das Ziel ist eine
intakte Bodenfruchtbarkeit zur harmonischen Ernährung der Reben. Ohne diese kann
kein gesundes Wachstum entstehen, um eine befriedigende Entwicklung der Trauben
zur Produktion von hochwertigen Weinen sicher zu stellen.
Dies gilt für
den biologischen wie auch für den konventionellen Weinbau. Anforderungen an die
Begrünung im ökologischen/konventionellen Weinbau:
· Aufbau und Erhalt der Bodenfruchtbarkeit · Schnelles Auflaufen
(Beschattung) · Schnelle Durchwurzelung (Lebendverbauung) · Tiefe
Durchwurzelung · Vergrößern des Wurzelraumes · Verdichtungen
durchdringen · Reichhaltige, unterschiedlichste Wurzelmasse
(Ernährung des Bodenlebens) |
· Humuserhalt oder -aufbau · Förderung und Erhalt der
Insektenvielfalt · Unterschiedlichste Blütenarten · Langer
Blühzeitraum · Kontinuierliches Blütenangebot ·
Überwinterungsquartiere für Insekten · Nährstoffversorgung der Reben
mit Hilfe der Begrünung · Verbesserung der Nährstoffsituation für die
Rebe |
Erhöhung der Wasserhaltekraft und des Infiltrationsvermögens von
Starkregen
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naturnahen Weinbau" hier herunter!
Eine ideale und gute Bodenvorbereitung ist für den Erfolg einer Ansaat genau
so wichtig wie eine gute Wasserversorgung. Ideal ist eine Aussaat im zeitigen
Frühjahr (März/April), sobald die Bodenverhältnisse dies zulassen, um die
Winterfeuchtigkeit zu nutzen. Abhängig von der Wasserversorgung (Niederschläge,
Bodenqualität) empfehlen wir jede zweite Zeile zu begrünen. Hierdurch reduziert
sich der Saatgutbedarf um 50%. Wir empfehlen die Neuansaat anzuwalzen, um die
Auflaufquote zu erhöhen. Günstig sind eine Cambridge oder Güttler Walze. Das
Ziel ist, optimale Bodenverhältnisse zu erreichen. Diese sind:
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Wurzelraum Tiefgründig - Wurzelraumvertiefung
- Bodenbearbeitung - Stabile Krümelstruktur im Oberboden,
Humusgehalt (2 – 4 %) - Begrünung und Humusbewirtschaftung -
Notwendige Bodenbearbeitung
Wasser-/Lufthaushalt
- Ungehemmte Wassersickerung - Bessere Wasser- und
Nährstoffhaltekraft - Stabile Krümelstruktur im Oberboden -
Weniger Verdichtungen im Unterboden - Keine Grenzschichten - Gute
Wurmaktivität
Hohe Bodenaktivität im Oberboden
- Keine Oberbodenverdichtungen - Optimale Wasser- und
Luftverhältnisse - Stabile Krümelstruktur - Erhalt oder Aufbau des
Humusgehaltes |