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Der Wandel der Landwirtschaft

Die Landwirtschaft unterliegt einem starken Wandel. Jährlich nimmt die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ab, wohingegen die Betriebsgröße der verbleibenden steigt. Die Anzahl der Betriebe über 1.000 Hektar nimmt ständig zu. Im Jahr 1991 waren noch 632.000 Betriebe im landwirtschaftlichen Bereich aktiv, bis zum Jahre 2012 sank diese Anzahl auf nur noch 370.000 Betriebe.

Im gleichen Zeitraum ist die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Deutschland relativ konstant geblieben. Ein Teil des Rückganges von Ackerland ist durch Bauaktivitäten zu erklären. Das Dauergrünland ist in der Fläche ebenfalls verändert und verringerte sich um 0,5 Mio. Hektar in den letzten 20 Jahren. Auch die Tierbestände unterliegen starken Veränderungen im Vergleich zu 1991. So verringerte sich der Rinderbestand um 7,3 Mio. Tiere und betrug in 2012 nur noch 12.5 Mio.

Einen besonderen Einschnitt in der Landwirtschaft hat es mit Beginn der Biogastechnologie gegeben. Circa 900.000 Hektar Ackerfläche werden für die Substratbereitstellung vorzugsweise mit Silomais bestellt. Die für Biogasanlagenbetreiber interessante Art steht jedoch auch in der Kritik der Öffentlichkeit. Alternativen zum Anbau sind vorhanden und müssen nur Anwendung finden.