Grünland Regionalempfehlungen

Die amtlichen Beratungsstellen in Deutschland bemühen sich seit vielen Jahren um eine Optimierung der Saatgutmischungen in Zusammensetzung und Auswahl der Sorten. In groben Zügen kann man sagen, dass sich Deutschland in 5 Beratungsräume einteilt, wobei die geographischen und klimatischen Gegebenheiten für die Zuordnungen entscheidend sind.

   

1. Arbeitsgemeinschaft der norddeutschen Landwirtschaftskammern:

Diese Arbeitsgemeinschaft um fasst die Länder Schleswig- Holstein,
Hamburg, Bremen, Niedersachsen und die Niederungsregionen von Nordrhein-Westfalen.
Im besonderen Fokus dieser Arbeitsgemeinschaft steht die Prüfung der Deutschen Weidelgrassorten auf Mooreignung. 

2. Arbeitsgemeinschaft der nord - ostdeutschen Landwirtschaftskammern Land Brandenburg, Land Sachsen-Anhalt, Land Mecklenburg- Vorpommern:

Besondere Kriterien hier sind zum einen die Mooreignung und die Trockenheitstoleranz.

 

3. QSM kennzeichnet die Qualitäts- Saatgut-Mischungen der Arbeitsgemeinschaft Grünland und Futterbau der Bundesländer in den Mittelgebirgslagen:

Dies sind Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Thüringen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen.
Besondere Kriterien hier sind Narbendichte, Winterhärte und Regenerationsfähigkeit.

 

 

4. LAZBW - Landwirtschaftliches Zentrum Baden-Württemberg:

Der Fachbereich Grünlandwirtschaft und Futterbau bearbeitet die Sachgebiete Grünlandwirtschaft, Futterbau und Wertprüfungen.
Aus diesen Versuchen resultieren die Sorten und Mischungsempfehlungen für Baden-Württemberg.
Besonders geprüft wird hier die Eignung der Sorten für die Höhenlage.

 

5. Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft:

Die Mischungen orientieren sich an den Empfehlungen der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft bezüglich der Zusammensetzung der Mischungen und der Auswahl der Sorten.