Saatgut für Biogas

Sinnvolle Alternativen zum Maisanbau

Die hohen Anteile an Mais in der Fruchtfolge führen zwangsläufig zu negativen Humusbilanzen. Durch den Maisanbau werden dem Boden pro Jahr bis zu 600 kg Humuskohlenstoff entzogen. Um diesen Humusverlust zu kompensieren, müssen die richtigen Komponenten in der Fruchtfolge ausgewählt werden. Gräser leisten einen wertvollen Beitrag zur Humusbildung und wirken dem Humusabbau entgegen. Wildpflanzen bieten vielen Tieren Nahrung und Unterschlupf und können auch als ökologische Vorrangfläche geltend gemacht werden.
Wildpflanzenmischungen bieten zudem während der Vegetationsperiode einen sehr attraktiven Anblick und helfen so, das Image der Biogasbranche zu verbessern. Neben den Wildpflanzenmischungen gibt es noch weitere attraktive Biogasexpress Mischungen, die durch eine positive Humusbilanz überzeugen können.
Beispiele hierfür sind die Mischungen BG 30 und BG 50.

Top-Lösungen für Fermenter und Böden

Biogasexpress Klee-Grasmischungen mit kurzlebigen Weidelgräsern für die einjährige und überjährige Nutzung, Gräser aus dem Ackerfutterbau oder vom Dauergrünland passen hervorragend in Biogasanlagen- Konzepte. Sie halten darüber hinaus die Böden in Schuss. Das spricht für Biogasexpress-Mischungen: Wirtschaftlichkeit stimmt!

Die an Ackerflächen angepasste Grünlandprämie senkt die Erzeugungskosten je Tonne Grassilage. Gräser haben damit wirtschaftlich gegenüber Mais stark aufgeholt. Gräsernutzung in der Biogasanlage macht flexibel. Bedingt durch die längere Verweildauer im Fermenter können die Bestände etwas später genutzt werden als in der Milchviehhaltung. So kann ein Schnitt – ohne Ertragsverluste – eingespart werden. Das spart Zeit und Kosten. Die in den Biogasexpress Mischungen enthaltenen Kleearten erfüllen die Voraussetzungen in Umweltprogrammen, die einen bestimmten Anteil an Leguminosen in der Rotation vorschreiben.