Feldsaaten Freudenberger, 13.01.2010
URL: http://www.freudenberger.net/biogas-01.html
Deutsche Landwirte bewirtschaften derzeit rund 500.000 Hektar, die ausschließlich der Strom- und Wärmeerzeugung aus Biogas vorbehalten sind. Nach wie vor hat der Mais als Biomasselieferant die Nase vorn. Aus ackerbaulichen Gründen stößt er jedoch in vielen Regionen bereits an seine Grenzen. Gleichzeitig holen andere Kulturen auf und bieten eine sinnvolle Alternative zum Mais. Als sehr effizient erweisen sich Fruchtfolgen mit Ganzpflanzensilage (GPS) oder alternativen Kulturen wie Hirse oder Sudangras. Ebenso eignen sich Gräser, Gräsermischungen oder Zwischenfrüchte für die Biogasproduktion hervorragend.
Der Bonus wird darüber hinaus anteilig gewährt, wenn der Gülleanteil im Fermenter dem Volumen nach mindestens 30 Prozent beträgt. Dort, wo ein Umbruchverbot für Grünland besteht, eröffnen leistungsfähige und spezifizierte Biogasanlagen neue wirtschaftliche Nutzungskonzepte für eher erlösschwache Flächen. Für viele Grünlandbetriebe wird die neue Biogasanlagentechnik in Zukunft den Einstieg in den Biogassektor wesentlich erleichtern oder sogar erst ermöglichen. Mit Biogas-Fruchtfolgen mach Ackerbau Spaß! Biogas-Fruchtfolgen sind abwechselungsreich, bringen hohe
Biomasse-Erträge vom Hektar und erfüllen alle Kriterien einer nachhaltigen
Landbewirtschaftung.
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Unser Anbau-Tipp – Untersaaten: Mit Untersaaten mehr Schnitte vom Hektar. Für Untersaaten im Getreide sind im Wesentlichen alle Gräser- und Kleearten
und deren Mischungen geeignet. Die modernen Getreidesorten sind sehr standfest
und haben nur eine geringe Lagerneigung. Somit ist auch die Durchwuchsgefahr der
Untersaat geringer. In der Fruchtfolge besitzen Untersaaten eine Reihe von positiven Eigenschaften. Zum einen schützen sie vor Erosionen und verbessern die Tragfähigkeit des Bodens, zum anderen dienen sie dem Grundwasserschutz (Förderungen regional möglich). Der Untersaat steht unmittelbar nach der Ganzpflanzensilage- Ernte eine längere Vegetationsperiode zur Verfügung. Aus wirtschaftlicher Sicht wirken sich die niedrigeren Saatgutkosten positiv aus und Arbeitsspitzen werden gekappt. Ein Schnitt mehr im Jahr ist möglich Ziel der Untersaat ist es, einen Aufwuchs mehr nach der Ganzpflanzensilage-Ernte zu erwirtschaften. Eine gut etablierte Untersaat startet nach der Hauptfruchternte sofort durch, da jetzt Licht an die junge Graspflanze gelangt und das Wachstum sofort einsetzt. Neuansaaten benötigen 14 Tage länger. Für die Frühjahrsaussaat sind konkurrenzstarke Arten wie das Welsche, Deutsche oder Bastardweidelgras geeignet. Auch Knaulgras, Rot- oder Weißklee und deren Mischungen können ausgesät werden. Die Aussaat kann sowohl mit der Drillmaschine in bestehende Bestände erfolgen, aber auch eine Ausbringung mit dem Düngerstreuer ist möglich. Die nachfolgende Tabelle gibt Auskunft über die Saatstärke und den Saattermin:
Unser Anbau-Tipp: Ihre Reserven stecken in Ihrem Grünland - Punken mit MG 500 Mantelsaat® Im Grünland stecken bis zu 3000 m³/ha Gasreserven
Bei der Intensivierung von Dauergrünland lassen sich Reserven von
weit über 25% mobilisieren. Eine Neuansaat ist nicht erforderlich. Durch
regelmäßige Übersaat mit MG 500-Mantelsaat® lässt sich der
Weidelgrasanteil im Dauergrünland langfristig ohne zusätzliche Arbeitskosten
erhöhen. |