Feldsaaten Freudenberger, 27.08.2007
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Rasenneuanlage


Rasenneuanlage

 

Ihr neuer Rasen soll sich in voller Pracht entfalten können. Dazu benötigt er einen feinkrümeligen, gesunden Boden, den Sie nur durch eine gründliche Vorbereitung erhalten.

Vor der Neuansaat empfiehlt sich eine Gründüngungseinsaat. Lupinen, Gelbsenf oder Phacelia eignen sich am besten dafür. Sie bilden ein dichtes Wurzelwerk, das dem sterilen Boden neues Leben zuführt und Verdichtungen im Boden beseitigt. Der Aufwuchs sollte vor der Blüte abgemäht und zur Humusanreicherung untergegraben werden.

Folgende Arbeiten sind bei der Rasenneuanlage erforderlich: 

1. Der Boden sollte spatentief umgegraben werden, wobei der Aufwuchs der Gründüngungspflanze zur Humusanreicherung und biologischen Düngung mit untergegraben wird. Zur zusätzlichen Bodenverbesserung können noch 4-5 Sack Gartenhumus je 100 qm gleichmäßig verteilt und gut eingearbeitet werden. Der Boden wird bei diesem Arbeitsgang gleichzeitg fein zerkleinert.

2. Abharken des Saatbeetes, um es von vorhandenen Pflanzenresten, groben Steinen etc. zu reinigen und gleichzeitig einzuebnen.

3. Die Fläche sollte jetzt 14 Tage bis 3 Wochen ruhen, damit sich der Boden gut absetzt und in der Krume befindliche Unkräuter keimen und auflaufen.

4. Nach der Ruhezeit wird die Oberfläche nochmals 2-3 cm tief mit einem Rechen aufgelockert, um den Unkrautaufwuchs zu entfernen sowie Unebenheiten auszugleichen. Damit der Boden nicht zu locker ist, wird er angewalzt oder mit Brettern angetreten.

5. Wenn die Fläche nicht zu feucht ist, die entsprechende GREENFIELD Rasenmischung mit der entsprechenden Aussaatstärke gleichmäßig von Hand oder einem Streuwagen aussäen. Rasen kann vom Frühjahr bis Ende Herbst ausgesät werden, wobei die günstigsten Monate April, Mai, Juni, September und Oktober sind. Ein regenfreier, windstiller Tag mit leichter Bewölkung ist dazu ideal. Um optimale Startbedingungen für die Rasensaat zu schaffen, wird zur Neuansaat zusätzlich ein Spezialdünger (Starterdünger) mit ausgebracht. Rasensamen und Dünger leichteinharken, anwalzen und ggf. leicht wässern, damit das Saatgut vor Austrocknung geschützt wird.

6. In den folgenden 3-4 Wochen ist die neu ausgesäte Fläche vor dem Austrocknen zu schützen. Gegebenenfalls muß mit einem Rasensprenger beregnet werden. Wichtig ist, daß der Regner mit feinen Düsen arbeitet, damit das Saatgut nicht ausgewaschen und der Boden nicht verschlämmt und hart wird. Die günstigste Zeit für die Beregnung sind die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden.

7. Nach Erreichen einer Wuchshöhe von ca. 8-10 cm (Handhöhe) wird der junge Rasen zum ersten Mal gemäht. Der Rasenmäher sollte möglichst scharfe Messer haben, da die Rasenpflanzen noch sehr empfindlich sind.Auch sollten beim ersten Schnitt nur die Spitzen (1-2 cm) abgemäht werden. Die folgenden Schnitte können dann in der gewünschten Rasenhöhe erfolgen. Häufiges Schneiden - besonders im Jugendstadium - führt in kürzester Zeit zu einer dichten kräftigen Rasennarbe.








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