Feldsaaten Freudenberger, 07.11.2007
URL: http://www.freudenberger.net/Biotop.html

Biotopentwicklungsflächen (artenreiches Extensivgrünland) RSM 8.1
In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben sich bestimmte Neophyten (eingewanderte Pflanzen nach 1500) massenhaft ausgebreitet, so dass besonders die heimische Flora, aber auch die Fauna beeinträchtigt wurden. Aus der öffentlichen Diskussion entstand die Forderung für die freie Landschaft, heimische, ungestörte Landschaftsteile zu erhalten, vor Verfremdung zu schützen - siehe auch die Bestimmungen der Naturschutzgesetze des Bundes und der Länder - und gegebenenfalls wiederherzustellen.
In Zusammenarbeit mit der FLL entstand das Projekt "Biotopentwicklungsflächen - RSM 8.1" beziehungsweise Greenfield GF 811 bis GF 814 vornehmlich für die Anwendung in der freien Landschaft als biotopverbessernde Maßnahmen. Durch die Artenvielfalt ist diese Saatgutmischung ökologisch wertvoll. Im Kräuterbereich sind Nahrungspflanzen vieler Insekten und Kerbtiere enthalten und bilden ein ideales Sprungbrett bei Biotopverbundmaßnahmen.
GF
811
Grundmischung für Standorte ohne extreme
Ausprägung.
Lehmböden mit neutralem ph-Wert, tiefgründig mit
durchschnittlicher Wasserversorgung. Ebene bis mittlere Gebirgslagen.
VE 1 kg
Sack
Art. Nr. 069811
Aussaatstärke: 5 g/m2
GF
812
Silikatmagerrasen, Steingrußböden, Sandböden, geringe
Wasserversorgung, zur Austrocknung neigend, ph-Wert unter 5,5.
VE 1 kg
Sack
Art. Nr. 069812
Aussaatstärke: 5 g/m2
GF
813
Flachgründige, skelettreiche Böden, unausgeglichener
Wasser- und Nährstoff- haushalt, Trockenstandorte, z.B. hoher ph-Wert,
Kalkverwitterungsböden.
VE 1 kg Sack
Art. Nr. 069813
Aussaatstärke: 5
g/m2
GF
814
Halbschattige und frische wechselfeuchte Böden. Geeignet
für alle Bodentypen mit einem hohen Wasserhaushalt oder in Folge von Beschattung
- geringe Austrocknung. Nicht geeignet für Staunässe, versumpfte Flächen.
VE
1 kg Sack
Art. Nr. 069814
Aussaatstärke: 5 g/m2
| Gräseranteil = 70 % | ||||
| Art: | GF 811 | GF 812 | GF 813 | GF 814 |
| Mischungsanteil in %: Agrostis capillaris Anthoxanthum odoratum Brachypodium pinnatum Briza media Bromus erectus Bromus mollis Cynosurus cristatus Festuca ovina spec. Festuca rubra commutata Festuca rubra rubra Holcus lanatus Koeleria pyramidata Poa nemoralis Poa trivialis Trisetum flavescens |
% |
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% |
| Kräuteranteil = 30 % | ||||
| Art: | GF 811 | GF 812 | GF 813 | GF 814 |
| Mischungsanteil in %: Achillea millefolium Agrimonia eupatoria Agrostemma githago 4) Ajuga reptans Anthemis tinctoria Campanula glomerata Campanula patula Campanula rotundifolia Centaurea cyanus 4) Centaurea jacea Centaurea scabiosa Crepis biennis Daucus carota Dianthus carthusianorum Dianthus deltoides Galium mollugo Galium verum Hieracium pilosella Hypericum perforatum Knautia arvensis Leontodon hispidus Leucanthemum vulgare Lotus corniculatus Lychnis flos-cuculi Malva moschata Onobrychis viciifolia Origanum vulgare Papaver rhoeas 4) Pimpinella saxifraga Prunella vulgaris Rumex acetosa Salvia pratensis Sanguisorba minor Silene dioica Silene vulgaris Thymus pulegioides Thymus serpyllum Tragopogon pratensis |
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Die bisherige RSM 8 Biotopentwicklungsflächen gibt es in 4 verschiedenen Varianten (s.o.), welche Sie auch weiterhin von uns beziehen können. Für die Zukunft wird es in der RSM 8 eine zusätzliche Anpassung an die regionalen Unterschiede geben, in denen nur Arten enthalten sind, die auf Regional- und Arealtreue geprüft wurden. Um unkalkulierbare Risiken in Bezug von Florenverfälschung zu vermeiden, wurde in dieser neuen REGIO-RSM die Artenvielfalt gestrafft und die Analyse gezielt nach der Funktionalität angepaßt. Diese neue REGIO-RSM erhalten Sie bei uns auf Anfrage, abhängig von der Verfügbarkeit und dem neuesten Stand der Neustrukturierung.
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1: Norddeutsche Tieflandregion |
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