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Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg zu Besuch bei FELDSAATEN
FREUDENBERER zur Einweihung der neuen Mantelsaatanlage.
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Politik informierte sich über Saatgutbranche
Nordrhein-westfälischer Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg
drückte roten Knopf - Erste Anlage für bakteriengeimpftes Mantelsaatgut
bei Feldsaaten Freudenberger in Krefeld in Betrieb „Ich
gratuliere Ihrer traditionsreichen Firma zu dieser zukunftsträchtigen
Innovation.“
Mit diesen Worten durchschnitt der nordrhein-westfälische
Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg das symbolische rote Absperrband
und betätigte den Start-Knopf der neuen Mantelsaatgutanlage der Firma
Feldsaaten Freudenberger. Das Unternehmen kann ab sofort mit den
erweiterten Kapazitäten die wachsende Nachfrage nach Mantelsaatgut
bedienen. Erstmals ist es nun auch möglich, Leguminosensamen bereits vor
der Aussaat mit Knöllchenbakterien zu impfen.
Neues Verfahren Minister Uhlenberg zeigte sich
beeindruckt von der Mantelsaattechnik. In einem aufwändigen Verfahren
werden Gras- und Kleesaaten mit einer Hüllmasse aus Nährstoffen,
Spurenelementen, Pflanzenstärkungsmitteln, Keimbeschleunigern sowie einem
Wasserabsorber umgeben. Diese verleiht dem Keimling größere Vitalität und
Konkurrenzfähigkeit und wirkt gleichzeitig als Wasserspeicher. Besonders
stolz sind die Geschäftsführer Manfred Freudenberger und Stefan te Neues
auf die jüngste Weiterentwicklung des Verfahrens für Leguminosen. Die
anhaftenden Knöllchenbakterien sorgen an den Wurzeln des Keimlings dafür,
dass Luftstickstoff pflanzenverfügbar gemacht
wird. |
Für die Zukunft geplant „Wir wollen weiter wachsen
und uns für die Zukunft fit machen“, erläuterte Manfred Freudenberger dem
Minister während der sich anschließenden Betriebsbesichtigung. Probleme
bereiteten aber die aktuellen Spekulationen auf den Märkten für
landwirtschaftliche Produkte und die daraus resultierenden unberechenbaren
Anbauverschiebungen. An den Minister gewandt ergänzte er: „Wir brauchen
verlässliche agrarpolitische Rahmenbedingungen, da wir unsere Produktion über
mehrere Jahre im Voraus planen müssen und ausreichend Saatgut zu günstigen
Preisen bereitstellen wollen.“ Auch kurzfristige Entscheidungen über
Stilllegungsverpflichtungen oder Fördermaßnamen für einzelne Kulturen würden die
Nachfrage nach Saatgut massiv beeinflussen.
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Biomarkt ist Chance für heimische Vermehrer Trotz
weltweiter Aktivitäten ist die Verbundenheit zur heimischen Landwirtschaft
der Firma Feldsaaten Freudenberger besonders wichtig. Die bedeutendsten
deutschen Vermehrungsgebiete liegen in Sachsen, Thüringen,
Mecklenburg-Vorpommern und in Nordrhein-Westfalen (Niederrhein, Westfalen
und Eifel). Hier werden überwiegend Gräser und Klee vermehrt und
anschließend bis nach Südkorea oder Argentinien vermarktet. Ein
Wachstumssegment ist die Erzeugung von Biosaatgut. Dazu Thomas
Freudenberger: „Gerade der wachsende Biomarkt bietet Chancen für
unsere heimischen Vermehrer. Wir sind sehr an einer stärkeren
Zusammenarbeit interessiert.“ |
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Alte und neue Namen Feldsaaten Freudenberger erzeugt und
vertreibt seit 1948 Saatgut für Gräser, Klee, Raps sowie für weitere
Futterpflanzen und Zwischenfrüchte. Von den jährlich gehandelten 60 000
Tonnen gehen jeweils 50 Prozent in die Landwirtschaft und in den Hobby-Bereich
(Rasen). Zu den bekanntesten Produkten zählen MG 500 (Grünland-Mantelsaatgut),
Aubade (Weidelgras), Achilles (Gelbsenf), Mehr-Gras, Akela (Futterraps) oder
Brigadier (Futterrübe).
 Mischtrommeln
 Die gesamte Anlage auf einen Blick
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