Feldsaaten Freudenberger
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Profi | Biotopentwicklungsflächen | Profimischungen in RSM Qualität

Biotopentwicklungsflächen (artenreiches Extensivgrünland) RSM 8.1

In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben sich bestimmte Neophyten (eingewanderte Pflanzen nach 1500) massenhaft ausgebreitet, so dass besonders die heimische Flora, aber auch die Fauna beeinträchtigt wurden. Aus der öffentlichen Diskussion entstand die Forderung für die freie Landschaft, heimische, ungestörte Landschaftsteile zu erhalten, vor Verfremdung zu schützen - siehe auch die Bestimmungen der Naturschutzgesetze des Bundes und der Länder - und gegebenenfalls wiederherzustellen.

In Zusammenarbeit mit der FLL entstand das Projekt "Biotopentwicklungsflächen - RSM 8.1" beziehungsweise Greenfield GF 811 bis GF 814 vornehmlich für die Anwendung in der freien Landschaft als biotopverbessernde Maßnahmen. Durch die Artenvielfalt ist diese Saatgutmischung ökologisch wertvoll. Im Kräuterbereich sind Nahrungspflanzen vieler Insekten und Kerbtiere enthalten und bilden ein ideales Sprungbrett bei Biotopverbundmaßnahmen.

GF 811
Grundmischung für Standorte ohne extreme Ausprägung.
Lehmböden mit neutralem ph-Wert, tiefgründig mit durchschnittlicher Wasserversorgung. Ebene bis mittlere Gebirgslagen.
VE 1 kg Sack
Art. Nr. 069811
Aussaatstärke: 5 g/m2

GF 812
Silikatmagerrasen, Steingrußböden, Sandböden, geringe Wasserversorgung, zur Austrocknung neigend, ph-Wert unter 5,5.
VE 1 kg Sack
Art. Nr. 069812
Aussaatstärke: 5 g/m2

GF 813
Flachgründige, skelettreiche Böden, unausgeglichener Wasser- und Nährstoff- haushalt, Trockenstandorte, z.B. hoher ph-Wert, Kalkverwitterungsböden.
VE 1 kg Sack
Art. Nr. 069813
Aussaatstärke: 5 g/m2

GF 814
Halbschattige und frische wechselfeuchte Böden. Geeignet für alle Bodentypen mit einem hohen Wasserhaushalt oder in Folge von Beschattung - geringe Austrocknung. Nicht geeignet für Staunässe, versumpfte Flächen.
VE 1 kg Sack
Art. Nr. 069814
Aussaatstärke: 5 g/m2

Gräseranteil = 70 %
Art: GF 811 GF 812 GF 813 GF 814
Mischungsanteil in %:
Agrostis capillaris
Anthoxanthum odoratum
Brachypodium pinnatum
Briza media
Bromus erectus
Bromus mollis
Cynosurus cristatus
Festuca ovina spec.
Festuca rubra commutata
Festuca rubra rubra
Holcus lanatus
Koeleria pyramidata
Poa nemoralis
Poa trivialis
Trisetum flavescens

%
5
5
-
3
-
5
10
10
10
20
-
-
-
-
2

%
5
5
-
3
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5
10
10 2)
10
18
2
-
-
-
2

%
-
5
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2
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1
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2

%
5
5
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-
-
5
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10
10
20
-
-
3
2
-

Kräuteranteil = 30 %
Art: GF 811 GF 812 GF 813 GF 814
Mischungsanteil in %:
Achillea millefolium
Agrimonia eupatoria
Agrostemma githago 4)
Ajuga reptans
Anthemis tinctoria
Campanula glomerata
Campanula patula
Campanula rotundifolia
Centaurea cyanus 4)
Centaurea jacea
Centaurea scabiosa
Crepis biennis
Daucus carota
Dianthus carthusianorum
Dianthus deltoides
Galium mollugo
Galium verum
Hieracium pilosella
Hypericum perforatum
Knautia arvensis
Leontodon hispidus
Leucanthemum vulgare
Lotus corniculatus
Lychnis flos-cuculi
Malva moschata
Onobrychis viciifolia
Origanum vulgare
Papaver rhoeas 4)
Pimpinella saxifraga
Prunella vulgaris
Rumex acetosa
Salvia pratensis
Sanguisorba minor
Silene dioica
Silene vulgaris
Thymus pulegioides
Thymus serpyllum
Tragopogon pratensis

%
0,5
-
2,0
-
1,5
-
0,2
0,2
1,5
1,5
-
1,0
1,5
-
-
1,5
0,5
-
1,5
1,0
0,5
1,5
0,3
0,5
1,5
1,5
-
1,0
1,5
-
-
2,0
2,5
-
1,0
-
-
1,8

%
0,5
-
2,0
-
1,5
-
-
0,2
1,5
1,5
-
-
1,5
-
1,5
-
0,5
0,2
1,5
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0,5
1,5
0,3
-
1,5
1,5
-
1,0
1,5
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1,0
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2,5
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1,0
-
0,5
1,8

%
0,5
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0,2
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1,5
-
1,5
1,5
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0,5
-
1,5
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0,5
1,5
0,3
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1,5
1,5
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1,0
1,5
-
-
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2,5
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1,0
0,7
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1,8

%
0,5
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-0,2
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1,5
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1,0
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-
-
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1,5
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-
1,5
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-
-
1,0
1,5
1,5
-
2,0
2,5
1,0
1,0
-
-
1,8

Die Verwendung von Wildformen und heimischen Herkünften von Kräutern, Gräsern und Leguminosen soweit möglich (nach SaatG), Gräser/Kräuter-Verhältnis 70/301)
Regelaussaatmenge: 5 g (3-7g)/m2, bei Erosionsgefahr 15g/m2 und Halbierung des Kräuteranteils 1)
Pflegeansprüche: 1 - 3 Schnitte im Jahr, Schnitthöhe 5 - 10 cm.
1) Bei höherer Erosionsgefahr Aussaatmenge bis 15g/m2 , Verringerung des Kräuteranteils auf 15%
2) Bei sauren Böden Festuca ovina tenuifolia verwenden.
4) Einjährige Arten für Blühaspekt im 1. Jahr und schnellen Erosionsschutz.

Die bisherige RSM 8 Biotopentwicklungsflächen gibt es in 4 verschiedenen Varianten (s.o.), welche Sie auch weiterhin von uns beziehen können. Für die Zukunft wird es in der RSM 8 eine zusätzliche Anpassung an die regionalen Unterschiede geben, in denen nur Arten enthalten sind, die auf Regional- und Arealtreue geprüft wurden. Um unkalkulierbare Risiken in Bezug von Florenverfälschung zu vermeiden, wurde in dieser neuen REGIO-RSM die Artenvielfalt gestrafft und die Analyse gezielt nach der Funktionalität angepaßt. Diese neue REGIO-RSM erhalten Sie bei uns auf Anfrage, abhängig von der Verfügbarkeit und dem neuesten Stand der Neustrukturierung.

1: Norddeutsche Tieflandregion
2: Nordostdeutsche Tieflandregion
3: Westdeutsches Tiefland
4: Westdeutsche Mittelgebirgsregion
5: Mitteldeutsche Mittelsgebirgsregion
6: Mitteldeutsche Trockengebietsregion
7: Ostdeutsche Tieflandregion
8: Südwestdeutsches Tiefland
9: Main-Tauber-Kocher Platten
10: Keuper-Lias Land
11: Schwäbische Alb
12: Fränkische Alb
13: Donau-Iller-Lech-Platte
14: Molassehügelland
15: Alpenvorland
16: Alpen
17: Oberpfälzer und Bayerischer Wald
18: Thüringisch-Fränkisches Mittelgebirge
19: Sächsisches Mittelgebirge
20: Schwarzwald-, Pfälzerwaldregion

 



 
Aktualisiert: 07.11.2007